Feltens Pädagogische Palette

Offline lernt man vieles besser

Tablets und Handys dürften im Unterricht nur ein gelegentliches Handwerkszeug sein. Was wäre zu beachten, wenn man digitale Technik intelligent und problemarm in der Schule einsetzen will?   FAZ 8.8.2018


Geht doch!

Handyfrei an Frankreichs Schulen - wieso trauen die sich das? Vielleicht, weil Macrons Ehefrau Lehrerin war - und er weiß, was er tut?   nachzulesen auf "Bildung & Wissen"


Wait until eigth!

Eine Elterninitiative aus Texas regt an: Gebt Kindern nicht vor der achten Klasse ein Smartphone in die Hand. tut euch dazu zusammen, das verringert den Druck, den Kinder und Eltern gleichermaßen empfinden, wonach Kinder ein Smartphone haben müssten.   Initiativtext     Übersetzung


Internet-Experte fordert: Löchst eure Facebook-Accounts!

Jaron Lanier (Vater des Begriffs "virtuelle Realität", 2014 Friedenspreis des Deutschen Buchhandels) meint: social media macht uns manipulierbarer, stimmt uns negativer, vereinzelt uns in Filterblasen und Echokammern. ZEIT 23 /2018


Kein Mensch lernt digital!

Im allgemeinen Digitalhype gilt es sich zu vergewissern: Gemessen am Kindeswohl, können und dürfen (digitale) Medien nicht mehr als didaktische Hilfsmittel sein, im strukturierten Person-Präsenz-Unterricht.

Prof. Ralf Lankau - Beltz 2017 - Inhaltsverzeichnis


Bindungsreduzierung, Bindungsstörung - wollen wir das wirklich?

Blick aufs Smartphone statt aufs Kleinkind

Politischen Feuilleton - 4' zum Lesen oder Nachhören


Für Eltern wie Lehrer: die Bedenken der Hirnforschung in Sachen Digitaleuphorie

Unsichtbarer Einfluss: Wie die digitale Revolution Kindern die Zukunft verbauen kann

Neurobiologin Teuchert-Noodt in "umwelt-medizin-gesellschaft"     lang 4/2016     kurz 4/2017


Blikk-Medien-Studie 2017: Zu viel Smartphone macht Kinder krank    

Die intensive Nutzung digitaler Medien birgt für junge Menschen erhebliche Entwicklungsrisiken ...

ZEIT-Bericht 5/2017    Flyer für Eltern     Pressemitteilung


Wann hören Mama und Papa endlich auf, immer auf ihr Smartphone zu starren?

Kinderpsychiater Michael Winterhoff über den Hintergrund kindlicher Verhaltensauffälligkeiten

Interview 7/2017 im Deutschlandfunk


Digitales Lernen - Leistungssteigerung oder Überwachungsoptimierung?

Peter Hensinger über Mythen, Risiken und Hintergründe übertriebener Digitalisierung des Lernens

Fazit aus "Homo politicus – Homo oeconomicus – Homo algorithmicus. Big data und der Wandel der Erziehung"

 

Killerspiele demnächst auch im Unterricht?

Auch wenn es in Norwegen derartige Experimente gibt:
Gerade die Schule sollte sich als Schutzraum gegenüber
der Freizeitflut verrohender digitaler Angebote verstehen ...

ZEIT-Kolumne 2017

 

Killerspiele sind nicht alles - aber etwas Entscheidendes ...

Die neuen Bildmedien beinhalten eine ungeahnt starke Erziehungskraft. Sie können Kinder und Jugendliche bereichern, aber auch enorm verstören. Neben die schon vom Fernsehen bekannte Gewöhnung an Passivität tritt die Gewöhnung an Aggressivität - Kritiker sprechen von einer schleichenden Vergiftung jugendlicher Innenwelten. Natürlich löst das Anschauen eines Gewaltvideos nicht zwangsläufig aggressives Verhalten aus. Dass jedoch langfristiger Umgang mit solchen Medien die Gewaltbereitschaft erheblich steigert, ist mittlerweile weithin unstrittig – außer für die Produzenten und ihre Publicity-Agenten. Die grenzenlose unbegrenzte Beschäftigung mit Dämonen macht einen allzu schnell selbst zum Dämon. Je kontaktarmer und anspruchsloser die Erziehungs-umwelt von Jugendlichen, umso größere Attraktivität gewinnt für sie die Welt der phantasierten Kämpfe.

Resümee des KFN (Kriminolog. Forschungsinstitut Niedersachsen, Direktor: Prof. Dr. Chr. Pfeiffer):

  • Je mehr Zeit Kinder und Jugendliche in Computerspiele investieren und je brutaler die Inhalte sind, umso schlechter fallen die Schulleistungen aus.

  • Vor allem bei so genannten Online-Spielen wie etwa "World of Warcraft" gerät ein steigender Anteil der männlichen Jugendlichen in suchtartiges Spielen.

  • In Verbindung mit anderen Gefährdungsmerkmalen erhöhen stark gewalthaltige Spiele das Gewaltrisiko der jugendlichen Nutzer beträchtlich.

Warnung des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) von 2016

Essay im dradio-Feuilleton 2008: hören / lesen

Artikel „Gewaltförderung durch falsche Paradigmen" von Uwe Füllgrabe, in: reportpsychologie Nr. 32, 1/2007 (Hrsg. BDP) oder auf http://www.uwe-fuellgrabe.de unter „Kriminalitätspsychologie" hier

ZEIT-Interview 2007: Wie Killerspiele die Persönlichkeit verändern. hier

Schon lange bekannt: Zusammenhänge zwischen intensivem PC-Gewaltspiel und Aggression ZEIT 2006

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