Feltens Pädagogische Palette

 

 

Blikk-Medien-Studie 2017: Zu viel Smartphone macht Kinder krank    

Die intensive Nutzung digitaler Medien birgt für junge Menschen erhebliche Entwicklungsrisiken ...

ZEIT-Bericht 5/2017


Wann hören Mama und Papa endlich auf, immer auf ihr Smartphone zu starren?

Kinderpsychiater Michael Winterhoff über den Hintergrund kindlicher Verhaltensauffälligkeiten

Interview 7/2017 im Deutschlandfunk


Digitales Lernen - Leistungssteigerung oder Überwachungsoptimierung?

Peter Hensinger über Mythen, Risiken und Hintergründe übertriebener Digitalisierung des Lernens

Fazit aus "Homo politicus – Homo oeconomicus – Homo algorithmicus. Big data und der Wandel der Erziehung"

 

Killerspiele demnächst auch im Unterricht?

Auch wenn es in Norwegen derartige Experimente gibt:
Gerade die Schule sollte sich als Schutzraum gegenüber
der Freizeitflut verrohender digitaler Angebote verstehen ...

ZEIT-Kolumne 2017

 

Killerspiele sind nicht alles - aber etwas Entscheidendes ...

Die neuen Bildmedien beinhalten eine ungeahnt starke Erziehungskraft. Sie können Kinder und Jugendliche bereichern, aber auch enorm verstören. Neben die schon vom Fernsehen bekannte Gewöhnung an Passivität tritt die Gewöhnung an Aggressivität - Kritiker sprechen von einer schleichenden Vergiftung jugendlicher Innenwelten. Natürlich löst das Anschauen eines Gewaltvideos nicht zwangsläufig aggressives Verhalten aus. Dass jedoch langfristiger Umgang mit solchen Medien die Gewaltbereitschaft erheblich steigert, ist mittlerweile weithin unstrittig – außer für die Produzenten und ihre Publicity-Agenten. Die grenzenlose unbegrenzte Beschäftigung mit Dämonen macht einen allzu schnell selbst zum Dämon. Je kontaktarmer und anspruchsloser die Erziehungs-umwelt von Jugendlichen, umso größere Attraktivität gewinnt für sie die Welt der phantasierten Kämpfe.

Resümee des KFN (Kriminolog. Forschungsinstitut Niedersachsen, Direktor: Prof. Dr. Chr. Pfeiffer):

  • Je mehr Zeit Kinder und Jugendliche in Computerspiele investieren und je brutaler die Inhalte sind, umso schlechter fallen die Schulleistungen aus.

  • Vor allem bei so genannten Online-Spielen wie etwa "World of Warcraft" gerät ein steigender Anteil der männlichen Jugendlichen in suchtartiges Spielen.

  • In Verbindung mit anderen Gefährdungsmerkmalen erhöhen stark gewalthaltige Spiele das Gewaltrisiko der jugendlichen Nutzer beträchtlich.

Warnung des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) von 2016

Essay im dradio-Feuilleton 2008: hören / lesen

Artikel „Gewaltförderung durch falsche Paradigmen" von Uwe Füllgrabe, in: reportpsychologie Nr. 32, 1/2007 (Hrsg. BDP) oder auf http://www.uwe-fuellgrabe.de unter „Kriminalitätspsychologie" hier

ZEIT-Interview 2007: Wie Killerspiele die Persönlichkeit verändern. hier

Schon lange bekannt: Zusammenhänge zwischen intensivem PC-Gewaltspiel und Aggression ZEIT 2006

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