Feltens Pädagogische Palette

Wie geht guter Unterricht - und warum?

Michael Felten, Elsbeth Stern:

Lernwirksam unterrichten.
Im Schulalltag von der Lernforschung profitieren

Cornelsen Verlag Scriptor/152 Seiten/2012,³2014/19,95€

Was macht erfolgreichen Unterricht und gute Lehrer aus? Ein erfahrener Pädagoge und eine renommierte Lernforscherin blicken gemeinsam auf
den Schulalltag - und bewerten die Rolle des Lehrers neu: Es geht nicht
darum, die Schule komplett "neu zu denken" - es kommt vielmehr darauf
an, eine Vielzahl wichtiger Details zu verbessern.

Lernforschung und Schulpraxis im Austausch stehen so zugleich als neues Paradigma für eine nachhaltige Optimierung des Bildungswesens. Der Praktiker berichtet von den Klippen und Erfolgen des Schulalltags, die Wissenschaftlerin kommentiert und erweitert das Bild mit Befunden der Lernforschung.

Buchbesprechung im Tagesspiegel vom 16.11.2012

Wie lernen Schüler - und wie lernen sie mit Freude? Welche Rolle spielen die Lehrer? Wann sollte welche Methode eingesetzt werden, etwa das selbstständige Lernen der Schüler? Was tun bei vollen Klassen und Störungen? Wie können Lehrer auf die Unterschiede der Schüler eingehen? Und wie können sie selbst weiterlernen? Betrachtet werden auch Wege zu einer positiven Beziehung zwischen Schülern und Lehrern, die Zusammenarbeit mit den Eltern und der Umgang mit Qualitätskontrollen. Die Beispiele und Anregungen lassen einen förmlich dabei sein - bei einem Meister seines Faches und der Pädagogik.

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Aus dem Inhalt

  • Unterrichtsplanung:
    Die richtige Aufgaben? Vorwissen aktiviert? Zu viele Methoden?
    Zu wenig Motivation? Am Geburtstag keine Hausaufgaben?

  • Lernklima:
    Beständig ermutigen! Individuell fördern! Fehlerfreundlich sein!
    Störungen wohlwollend durchschauen und souverän aufklösen!

  • Zum Beispiel: Mathematik
    Über Fachbücher, Aufgabentypen und Begabung

  • Keine Angst vor Elternarbeit!

  • ... und nicht vor der Obrigkeit!

Interesse an Autorenlesung, Impulsreferat, Fortbildung? Themen ...

Weiterführende Links zu den "Lehrer"-Teilen in diesem Buch:

S. 101: Den Begriff benutzte - in Anlehnung an Eisenhowers Warnung vor dem "militärisch-industriellen Komplex" Amerikas - der Göttinger Erziehungswissenschaftler Hermann Giesecke im Jahre 2004, um hierzulande auf etwaige unheilige Allianzen aus Verlagen, Softwareherstellern und Testentwicklern einerseits und der Kultusbürokratie andererseits hinzuweisen. http://www.hermann-giesecke.de/erzwiss.htm

S. 109: Hier nur zwei erste Anregungsfelder zum Thema "Blütenaufgaben":
http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/sinus/front_content.php?idart=2343
http://www.mister-mueller.de/mathe/Ma_unterricht/Ma_Elemente/Ma_elemente_Bluetenaufgaben.html

S. 128: Hier eine leicht zugängliche Übersicht über das derzeitige Qualitätstableau in NRW (2011): http://www.tresselt.de/schulinspektion.htm
Die Aspekte 2.3, 2.4, 2.5 und 2.6 müssten etwa die aktivierend-lenkenden, die beziehungsmäßig-motivierenden, die diagnostischen und ermutigenden sowie die störungspräventiven und interventionistischen Anteile des Lehrer-Handelns im Unterricht differenzierter erfassen und in ihrer Lernförderlichkeit höher gewichten.
Der Aspekt 3.4 müsste differenzierter erfassen und höher gewichten, inwieweit Lehrer lernförderliche Elternkontakte zu pflegen vermögen.

S. 128: zur Autonomie des Lehrers: "So einen Hals!", Martin Spiewak im Gespräch mit Jürgen Zöllner, ZEIT vom 26.5.2011
http://www.zeit.de/2011/22/Interview-Zoellner

S. 129: Hier eine Auswahl:
http://bildung-wissen.eu/
http://www.forum-allgemeinbildung.ch/
http://www.ifvll.ethz.ch/lu/index
http://www.eltern-lehrer-fragen.de/

S. 130: Zur Hattie-Studie:
http://www.eltern-lehrer-fragen.de/jetzt-aber-hattie.html

 

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